Bondage

Größtenteils dienen die Fesselspiele zur sexuellen Erregung, sie können aber ebenfalls ästhetische und kunstvolle Formen annehmen.

Wie bei allen S/M-Praktiken übernimmt ein Partner die aktive und dominante Rolle, der andere gibt die Kontrolle vollständig ab, dabei findet Bondage immer unter vollkommener Zustimmung aller Beteiligten statt.

Manche Menschen fühlen sich frei und friedlich, wenn sie gefesselt werden und können so, ganz ruhig genießen, andere mögen den Schmerz, wenn sie sich gegen die Fesselung wehren und empfinden es stimulierend ihrem Partner ausgeliefert zu sein.

Beim Bondage gibt es gewisse Sicherheitsregeln die unbedingt beachtet werden sollten, um ein anregendes Fesselspiel zu erleben.
Wichtig ist ein, vorher bestimmtes, Codewort, das verwendet wird, um bei Schwierigkeiten das Sexspiel sofort abzubrechen.
Um Bondage genießen zu können, müssen sich die Beteiligten vollständig vertrauen können.
Bei Seilen und Bondagetape sollte immer eine Schere griffbereit sein, bei Handschellen und Ähnlichem der zugehörige Schlüssel, um bei Problemen sofort handeln zu können.
Es ist wichtig, nie am Hals und direkt an Gelenken zu fesseln, da sonst der Gefesselte ohnmächtig werden kann, oder die Nerven geschädigt werden.
Bevor man Bondage-Praktiken ausprobiert, ist es unabdingbar sich über die jeweilige Fesseltechnik genau zu informieren, sodass man in der Anwendung sicher ist.

Die Haupttechniken sind:

  • Körperteile zusammenbinden
  • Körperteile auseinander spreizen
  • an Gegenstände fesseln
  • Hängebondage
  • Bewegungseinschränkung(z.B. durch ein Korsett)
  • Shibari (Japanisches Bondage)

Zum Fesseln werden Seile aus verschiedenen Materialien, Metall (Hand- und Fußfesseln), Leder, Latex, Lack, Bondagetape und andere elastische Stoffe verwendet.
Um die Stimulation zu verstärken, nutzen viele Paare zusätzlich Knebel und Augenmasken.